Tätigkeitsbericht 2018

Auch im Jahr 2018 konnten die Deuerlinger Bürger wieder auf die Unterstützung durch die Bürgerhilfe zählen. Mehr als 300 Einsätze wurden von den 23 fleißigen ehrenamtlichen Helfern erledigt. Allerdings sank die Zahl der Einsätze für Senioren etwas, dafür waren die Hilfeleistungen für unsere ausländischen Mitbürger sehr gefragt. Die Mitgliederzahl liegt im Moment bei 92 Familien und Einzelpersonen, auch die Zahl der Spenden war wieder sehr beachtlich und zeigt, dass das Angebot der Nachbarschaftshilfe einen festen Platz im Ortsgeschehen hat und anerkannt ist. Ein besonderes Highlight war die Spendenübergabe der DAK im Sitzungssaal des Laaberer Rathauses. Karl Ley hatte sich bei der Aktion der DAK „Spend deinen Cent“ für die Bürgerhilfe beworben.

 Für die Senioren waren die Begleitung zum Arzt, ins Krankenhaus, zum Einkaufen, auch die kurzfristige Versorgung mit warmem Mittagessen vom örtlichen Gasthof Goss, eine verlässliche Hilfe. Die Besuche bei ehemaligen Deuerlingern in den umliegenden Seniorenheimen bedeutet für die Betroffenen eine Brücke in den oft für viele Jahrzehnte Heimat gewesenen Ort. Für unsere „Stammbesucher“ waren die Einladungen zu den vier Seniorencafès sehr unterhaltsame Nachmittage, die 5 mehrstündigen Gedächtnistraining-Kurse waren durchgehend sehr gut besucht und bei den 4 Kreativnachmittagen entstanden beachtliche Kunstwerke.

Zwei Jugendliche haben wieder am anspruchsvollen Babysitterkurs in Kooperation mit dem Landratsamt teilgenommen und konnten auch schon an eine Familie vermittelt werden. Des Weiteren bringt sich regelmäßig eine von ihnen auch in die Deutschförderung für einen ausländischen Jungen ein. Weiterhin besuchen mehrere Helferinnen für die Hausaufgabenbetreuung wöchentlich den Deuerlinger Hort und fördern spielerisch die deutschen Sprachkenntnisse der Kinder.

Die Einsätze für die Asylbewerber, vor allem für die Familien mit Kindern, waren vielfältig und stellten die Helfer immer wieder vor neue Herausforderungen. Von Kindergarten- und Schulproblemen, der Formulierung eines Gastschulantrages, durch Sprachbarrieren erschwerte Arztbesuche und Krankenhausaufenthalte, Probleme in der Schwangerschaft über die Wohnungssuche nach der Anerkennung und Arbeitssuche bis hin zur Kommunikation mit Behörden, Firmen und Vermietern war alles dabei. Vieles konnte mit viel Zeit und Herzblut erreicht werden, manches war trotz aller Anstrengungen nicht machbar. Diese Hilfe für ganze Familien ist sehr zeitintensiv und meist eine recht dankbare Aufgabe für die Helfer.

Antje Fink und Marlies Fischer bastelten mit Kindern vor Weihnachten Holzscheit-Engel und brachten so auch in die Wohnungen der ausländischen Familien ein kleines Weihnachtslicht.

 Der Aufwand für die Geschäftsstelle der Bürgerhilfe ist enorm, um alle Aufgaben erledigen zu können. Neben der Vermittlung der Anfragen ergeben sich oft unvorhergesehene Situationen, die ein Handeln erfordern, um unseren Mitbürgern weiterzuhelfen. Gerade die neuen Bürger ins Gemeindeleben zu integrieren ist ein besonderes Anliegen, ob die Teilnahme am sportlichen, musikalischen oder kulturellen Veranstaltungen oder ein internationaler Kochabend, veranstaltet vom Frauenbund.

15-mal wurden Veranstaltungen des Landratsamtes zu Themen der Asylbewerberbetreuung und der Nachbarschaftshilfen sowie Abende der „Vereinsschule“ besucht, um sich über Neuerungen zu informieren und Erfahrungen auszutauschen.

 Als kleines Dankeschön waren die fleißigen Helfer am 14.2.2019 zum gemütlichen Abend mit Essen eingeladen.

 

Gez. Jutta Niederquell

Schriftführerin                                                                                        Deuerling, 23.02.2019

 

Tätigkeitsbericht 2017

Sehr rege war auch wieder das Jahr 2017 für die Helferinnen und Helfer der Bürgerhilfe Deuerling. Mittlerweile 90 Familien und Einzelpersonen waren Ende 2017 als aktive (Hilfesuchende und Helfer) sowie passive Mitglieder bei der Bürgerhilfe dabei. Dank der engagierten Geschäftsstellenleiterin Marlies Fischer wurden insgesamt gut 400 Einsätze koordiniert, wobei für unsere Senioren die Begleitung zum Arzt, Einkaufen, aber auch die aufwendige Betreuung eines alleinstehenden Mitbürgers bei Krankenhaus- und Kurzzeitpflegeaufenthalten und Besuchen von ehemaligen Deuerlingern in umliegenden Seniorenheimen auf dem Aufgabenzettel standen. Durch die Auflösung des kirchlichen Seniorenclubs im Jahr 2017 sind die wöchentlichen Einsätze unserer Helfer für die Fahrten der Teilnehmer dorthin entfallen.

Mit 5 angebotenen, gut besuchten Seniorencafès, 5 jeweils mehrstündigen Gedächtnistrainingskursen und 6 Kreativ-nachmittagen, jeweils mit Hol- und Bringdienst bei Bedarf, bieten wir im Ort für unsere Senioren auch gesellschaftlich einiges. Für die jungen Bürger brachte eine Lesepatin ihre Zeit im Kinderhort ein. Einen Qualifizierungskurs für ehrenamtliche Seniorenbegleiter mit 8 Terminen im Landratsamt Kelheim besuchten über den Jahreswechsel 2017/2018 2 Mitstreiterinnen.

Mit etwa 200 Hilfen für unsere im Ort untergebrachten Asylbewerber war für den fleißigen Helferkreis Asyl zu verschiedensten Anlässen einiges zu tun: Für die Kinder waren Kindergarten-, Schul-, Hortbesuche vorzubereiten und zu begleiten, von uns angebotene qualifizierte Hausaufgabenbetreuung und Lesepatinnen auch in Kooperation mit dem Deuerlinger Hort unterstützten das Erlernen der deutschen Sprache. Erwachsene kamen ebenfalls in den Genuss von Deutschunterricht, auch um für anstehende Prüfungen gut gerüstet zu sein und damit ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern. Für die Familien schlugen die Begleitung und Betreuung bei zahlreichen Arztbesuchen, auch mit Schwangeren-vorsorge und Krankenhausaufenthalten, Behördengänge, Wohnungssuche für die bereits anerkannten Familien und die Planung und Begleitung der Umzüge und vieles mehr zu Buche. Kleine und große Probleme im Alltag wurden konstruktiv und oft spontan mit der Unterstützung der Helfer gelöst. Es war schon sehr viel Organisation und Zeit von Seiten der Helfer nötig, um alle Aufgaben erledigen zu können. So wurden Hilfsangebote auch von Nichtmitgliedern der Bürgerhilfe gerade zu den Umzügen sehr gern in Anspruch genommen. Wenn man nun die Familien in ihren ersten eigenen Wohnungen besucht und dort jederzeit herzlich willkommen geheißen wird, wird klar, dass die Hilfe ankommt und gewertschätzt wird. Einige deuerlinger „Familienpatinnen“ begleiten „Ihre“ Familie trotz deren Umzuges in eine Nachbargemeinde weiter und helfen, wo sie können, auf dem Weg in ein selbstbestimmtes Leben.

Der zeitliche und organisatorische Aufwand für die Geschäftsstellenleiterin und Helfer lässt sich vielleicht auch an den im Auftrag der Bürgerhilfe gefahrenen 4793 Kilometern mit Privat-PKW ablesen. Alle fleißigen Helfer wurden zum Helferessen eingeladen, das aus terminlichen Gründen erst im Januar 2018 stattfand.

Für unsere Arbeit, für die ehrenamtliche Nachbarschaftshilfe generell und speziell auch für die Betreuung der Asylbewerber, wurden wieder sehr informative Veranstaltungen vom Landratsamt/ von der Freiwilligenagentur des Landkreises Regensburg angeboten und von uns besucht.

Beim alle zwei Jahre stattfindenden Brückenfest waren wir im August 2017 mit unseren alkoholfreien Cocktails auch wieder mit einem eigenen Stand vertreten. Durch viele Helfer konnte jeder außerhalb seiner „Schicht“ das Fest mit Musik, Unterhaltung und kulinarischen Genüssen genießen.

Im nächsten Jahr haben wir dann selber etwas zu feiern: Im Januar 2009 hatten wir unseren ersten Einsatz „Von Deuerlingern für Deuerlinger“. Die Bürgerhilfe Deuerling wird 2019 10 Jahre alt!

 Gez.

Jutta Niederquell, Schriftführerin                                                      Deuerling, 28.02.2018


 

Tätigkeitsbericht 2016

Mit insgesamt 568 Einsätzen war 2016 für die gut 30 ehrenamtlichen Helfer der Bürgerhilfe Deuerling ein sehr arbeitsreiches Jahr (Deuerling hatte mit Stand 31.12.2016 2.058 Einwohner). Dank unserer sehr engagierten Geschäftsstelle und den Helfern, die sich um unsere Senioren kümmern sowie dem Helferkreis Asyl, der sich aufwendig vor allem um die in Deuerling untergebrachten Asylbewerber-Familien kümmert, konnte dieses Pensum gestemmt werden.

113 mal wurden Deuerlinger Senioren durch die Begleitung von Mitbürgern zum Arzt, Einkaufen, zum Seniorenclub der Pfarrei und zum Seniorencafè der Bürgerhilfe unterstützt. Fünf mal wurde das Seniorencafè mit Musik, Unterhaltung sowie Kaffee und Kuchen in 2016 in Deuerlinger Gasthäusern angeboten und war immer gut besucht. Ebenfalls fest etabliert hat sich der „Denkspaß am Nachmittag“, ein Gedächtnistraining für Senioren mit der Kursleiterin und Seniorenbeauftragten Ulrike Forster, das 21 mal in 4 Kursen im Gastraum des TSV Deuerling angeboten wurde. Bei 5 Kreativnachmittagen mit Doris Lottner entstanden unter deren fachkundiger Anleitung beachtenswerte Kunstwerke im Mehrzweckgebäude der Gemeinde Deuerling. Bei 35 Besuchen im Deuerlinger Hort war eine Lesepatin für alle Kinder eine Bereicherung.

Die Begleitung unserer ausländischen Mitbürger zu Ärzten, Behörden, schulischen Einrichtungen und Kindergärten waren mit 74 Fahrten im PKW der Helfer eine enorme Steigerung zum Vorjahr. Dazu kommen mehr als 100 Einsätze bei der Hausauf-gabenbetreuung im Hort, Deutschunterricht (auch daheim für die Mütter kleiner Kinder, die den offiziellen Deutschunterricht nicht besuchen konnten) und bei weiteren Hilfeleistungen. Aus einem finanziellen Zuschuss für die Asylbewerber-Betreuung durch das Landratsamt an die Gemeinde Deuerling konnten zumindest einige Aufwendungen der Helfer beglichen werden. 250 Euro konnten bei der Freiwilligenagentur im Landkreis Regensburg abgerufen werden, mit einem Teil davon wurde schon Lehrmaterial für den Deutschunterricht durch den Asylbewerberkreis beschafft. Regelmäßige Absprachen und Treffen sorgten für einen regen Austausch von Informationen.

Mit zusammen 3.000 Kilometern, die insgesamt von allen Helfern in ihren PKW zurückgelegt wurden, und den vielen, vielen ehrenamtlich geleisteten Stunden wird noch einmal klar, wie viel Engagement und Aufwand die Helfer zu leisten bereit sind. Am 17. November 2016 waren alle aktiven Helfer als Anerkennung für ihren Einsatz und als kleines „Dankeschön“ zum Helferessen eingeladen. Bei Bewirtung mit Speis und Trank war auch der Erfah-rungsaustausch zu verschiedenen Themen ein wichtiger und gewünschter Aspekt.

Um immer auf dem aktuellen Stand bei der Nachbarschaftshilfe und bei der Asylbewerber-Betreuung zu sein, wurden mehrmals Veranstaltungen des Landratsamtes besucht. Auch von der Gemeinde kam bei Problemstellungen im Ort auf dem „kleinen Dienstweg“ schnell und unbürokratisch Unterstützung.

 


 

 Tätigkeitsbericht 2015

Das Jahr 2015 war mit 234 Einsätzen, die unsere Mitglieder leisteten, wieder erfreulich. Arztbesuche, Einkaufsfahrten und Erledigungen bei Sparkasse/ Bank sowie die regelmäßigen Fahrten der Damen zum katholischen Seniorenclub im Pfarrhof und anschließend wieder heim waren daran der Hauptanteil.

Die sechs angebotenen Seniorencafès im Gasthof Goss und im Landgasthof Steinerbrückl waren mit 20 bis 25 Personen immer gut besucht. Von Anfang an, seit 2013, dabei ist Herr Knerr mit altbekannten Liedern zum Mitsingen. Die 5 Kreativnachmittage unter Leitung von Kunstpädagogin Doris Lottner erfreuten sich genauso großer Beliebtheit wie die 4 sechsstündigen Kurse „Gedächt-nistraining für Senioren“ mit unserer Seniorenbeauftragten der Gemeinde Deuerling, Ulrike Forster. Ein Bring- und Holdienst wird bei Bedarf zu unseren Angeboten gern organisiert. Alle Aktivitäten werden kostenlos angeboten, um jedem die Teilnahme zu ermöglichen. Die Teilnehmer können nach eigenem Gutdünken das Bürgerhilfe-Sparschwein mit Spenden füllen. So stehen jedem, unabhängig vom finanziellen Hintergrund, unsere Angebote offen.

Mittlerweile nimmt neben dem Engagement für unsere älteren Mitbürger auch der Aufwand für die in Deuerling untergebrachten Asylbewerber einen großen Part ein. Zwei Häuser am Hilloher Weg und in Heimberg waren in 2015 dafür an den Landkreis vermietet. Den Vermietern waren vertraglich gewisse Kümmererpflichten auferlegt, die jedoch längst nicht ausreichen, um den neuen Mitbürgern verschiedener Religionen und Herkunftsländern einen vernünftigen Start in dem für sie fremden Land zu ermöglichen. Marlies Fischer in unserer Geschäftsstelle managt vom Erstkontakt und das Besorgen von Bekleidung und dem Nötigsten über Telefonate, Besuche bei Behörden und bei Ärzten über die Unterbringung in den örtlichen Kindergärten und im Hort sowie die erste Fahrt zur Schule in eine der Ü-Klassen bis hin zu Fahrkarten für die Erwachsenen zu den Sprachkursen – oft mittels Gesten zur Verständigung. Gerade Familien mit Kindern sind sehr betreuungsintensiv, wobei sich hier auch „Familienpaten“ aus Deuerling ehrenamtlich einbringen und selbstlos helfen. Bastelnachmittage gemeinsam mit deutschen Kindern, Vorlese- und Spiel-„Omas“ im Hort, Hausaufgabenbetreuung und vieles mehr wird über die Bürgerhilfe-Geschäftsstelle organisiert. Durch die unterschiedliche Verweildauer der einzelnen Asylbewerber werden uns von der Gemeinde Neuzuweisungen und Auszüge aus den Häusern gemeldet, auf die entsprechend reagiert wird.

Am 8. August 2015 präsentierten wir uns zum wiederholten Male beim Deuerlinger Brückenfest. Unser sehr ansprechend gestalteter Verkaufspavillon und die alkoholfreien Cocktailkreationen kamen sehr gut an. Unterstützung erfuhren wir von zahlreichen Mitgliedern, so dass viele zum Verkauf eingeteilt werden konnten und daneben für alle reichlich Zeit war, um auch das ganze Fest zu genießen!

Unser Helfertreffen mit Einladung zum Essen fand am 15.10.2015 in der Gaststätte Goss statt und diente dem „Dankeschön“ an unsere oft schon über Jahre treuen Helfer. Ein reger Austausch in der gemütlichen Runde fand bei allen großen Anklang und soll jährlich wiederholt werden.

Die Freiwilligenagentur des Landratsamtes Regensburg hat unter anderem, neben dem Thema „Nachbarschaftshilfen“, auch der hohen Anzahl der Asylbewerber im Landkreis Rechnung getragen und informiert in Treffen regelmäßig die Helfer und Bürgermeister über Neuerungen und Netzwerke, die unterstützend zur Seite stehen. Die Teilnahme daran ist für unsere Arbeit eine wichtige Informations- und Austauschquelle, die wir immer mit einer kleinen Delegation nutzen.

Für das Jahr 2016 wird unser Programm ähnlich bleiben: Seniorencafè, Kreativnachmittage und Gedächtnistraining für Senioren haben sich fest etabliert und werden von unseren älteren Mitbürgern sehr gern besucht. Dafür ist keine Bürgerhilfe-Mitgliedschaft vonnöten. Durch nach wie vor zahlreiche Spenden aus dem Ort an die Bürgerhilfe können diese weiter kostenlos angeboten werden. Je nach Wunsch und Geldbeutel können unsere Gäste das Sparschwein füttern. Die Begleitdienste zum Arzt, zum Einkaufen und zu Behörden- und Bankangelegenheiten ermöglichen den nicht (mehr) mobilen Deuerlingern auch weiterhin ein gewisses Maß an Selbständigkeit und sorgen für eine Entlastung der Angehörigen.

Seit Februar 2016 sind neben den beiden an den Landkreis zur Asylbewerberunterbringung vermieteten Häusern in Heimberg und Deuerling/ Hilloher Weg weitere zwei in Heimberg dazugekommen. Damit ist eine Höchstbelegung von etwa 50 Personen in Deuerling möglich. Zeitgleich ist die oben bereits erwähnte „Kümmererpflicht“ der Vermieter vom Landratsamt aus den Mietverträgen genommen worden, haben rechtlich die Hauseigentümer nur die „normalen“ Pflichten eines Vermieters. Da schon bis dahin die Bürgerhilfe stark eingespannt war, wird nun in Absprache mit unserem Vorsitzenden und erstem Bürgermeister Diethard Eichhammer eine Entlastung vonseiten der Gemeinde Deuerling angestrebt.

Jutta Niederquell, Schriftführerin                                                  Deuerling, 29. Februar 2016

 


 

 

Tätigkeitsbericht 2014

2014 war für uns als Bürgerhilfe-Team ein Jahr mit erfreulich zahlreichen Einsätzen, die wieder überwiegend die Begleit- und Fahrdienste von unseren und für unsere Mitglieder zum Arzt, zur Apotheke und zum Einkaufen umfasst haben.

Auch die 5 Seniorencafe`s, die wir immer im Wechsel im Landgasthof Steinerbrückl und im Gasthof Goss, sehr nett unterstützt von den Gastwirten, abgehalten haben, sind mit im Schnitt etwa 20 Besuchern mittlerweile eine gut angenommene, feste Institution geworden. Neben Kaffee und Kuchen und ausgiebigen Gesprächen animiert von Beginn an Herr Knerr mit der Singstunde altbekannter Lieder die Gäste zum Mitsingen. Lustige und besinnliche Vorträge Einzelner erfreuen sich ebenfalls großer Beliebtheit. Unser Konzept, die Gesamtrechnung für das Seniorencafe aus der Bürgerhilfe-Kasse zu übernehmen, um auch weniger betuchten Deuerlingern den Besuch zu ermöglichen, hat sich bewährt. Jeder kann in seinem Rahmen dazu beitragen und mit einem Obolus das Sparschwein füttern. Wir sehen uns in der  Verantwortung, zumindest einen kleinen Beitrag gegen die Vereinsamung der Senioren in ihren eigenen Häusern und Wohnungen durch fehlende Mobilität und gesundheitliche Probleme zu leisten. Bei Bedarf holen wir die Gäste daheim ab und bringen sie nachher auch wieder heim.  

Es uns auch sehr wichtig, den Deuerlinger Senioren durch unseren Fahrdienst die Teilnahme am wöchentlichen Treffen des kirchlichen Seniorentreffs zu ermöglichen. Die Besucher des Seniorentreffs sind wiederum eifrige Gäste bei unseren Seniorencafes, auch hier geht es für einige nur mit dem angebotenen Hol- und Bringdienst.

Die Kreativnachmittage mit Doris Lottner haben sich ebenfalls als fester Termin etwa alle zwei Monate etabliert: Eine Gruppe von 6 bis 8 Deuerlinger Frauen trifft sich regelmäßig, um mit der Kunstpädagogin ganz unterschiedliche kreative Projekte anzugehen – mit wirklich beachtlichen Ergebnissen! Auch hier sind wir von der Übernahme der Kosten durch die Bürgerhilfe-Kasse überzeugt. Dadurch erhält jeder die Möglichkeit der Teilnahme. Solange jeder Teilnehmer die Treppe zum vom Licht und Raum her idealen Austragungsort, den Räumlichkeiten im Gemeindehaus über dem Feuerwehr- und Bauhoftrakt, erklimmen kann, wird der Kreativ-nachmittag dort stattfinden. Ansonsten stoßen wir beim TSV Deuerling immer auf offene Ohren, wenn wir um die Erlaubnis zur Nutzung des fast ebenerdigen Gastraumes des Sportheims für unsere Kurse und Treffen nachfragen.

Im Jahr 2014 unterstützten in über 60 Einsätzen mehrere Mitglieder nicht deutsch sprechende Kinder im Deuerlinger Hort mit bis zu drei Mal wöchentlichen Besuchen zur Hausaufgabenbetreuung und zusätzlichem Deutschunterricht.

Ein sehr zeit- und arbeitsaufwendiges neues Thema ist in 2014 auch in unsere Zuständigkeit „geschwappt“: Durch die Unterbringung von Asylbewerbern verschiedener Nationalitäten im Ort standen wir ganz plötzlich vor neuen Herausforderungen. Frau Dr. Janssen hat in ihrer Zuständigkeit als Gleichstellungs- und Integrations-beauftragte der Gemeinde Deuerling die Kontakte zum Landratsamt und zum Vermieter in Heimberg hergestellt. Wir unterstützten sie nach Kräften, um den Flüchtlingen, und hier gerade den teils traumatisierten Familien mit Kindern, eine gute Unterbringung und Versorgung zu ermöglichen. Durch die schwere Erkrankung von Frau Dr. Janssen und damit dem plötzlichen Wegfall ihres Wissens und Tatendrangs zur Verbesserung der Situation sprangen wir in die Bresche und mussten uns umgehend gemeinsam mit der Gemeinde in die Thematik einarbeiten. Gerade Marlies Fischer ergriff die Initiative und band zahlreiche Deuerlinger ein, um einer elfköpfigen Familie aus dem Kosovo nach deren plötzlicher Unterbringung in Deuerling durch das Landratsamt zu helfen: Sie organisierte Kleider-spenden, denn Wintersachen waren nicht vorhanden, organisierte und begleitete anfänglich die Schulbesuche der Kinder, Behördengänge der Erwachsenen, Busfahrkarten besorgen, Arztbesuche … und das alles, ohne deren Sprache mächtig zu sein. Eine Mammutaufgabe, die in dieser Form auf Dauer für sie und die Bürgerhilfe nicht machbar ist und durch die erst später bekannt gewordene „Kümmererpflicht“, die der Vermieter mit dem Mietver-trag mit dem Landratsamt unterschrieben hat, und die Unterstützung durch die Gemeinde etwas entschärft wurde. Die Asylbewerber wer-den in der Regel alle 3 – 6 Monate wechseln, so dass uns die „Erst-versorgung“ neuer Bewohner auch in Zukunft immer wieder vor neue Herausforderungen stellen wird. Bürgermeister Diethard Eichhammer hat durch den Besuch von Veranstaltungen im Landratsamt zum Thema „Asylbewerberunterbringung dezentral im Landkreis Regensburg“ viele Informationen für uns mitgebracht, Ansprechpartner, Übersetzer, Institutionen und gesetzliche Regelungen.   

Hier ein Beispiel aus unserer Arbeit, dass wir in Grenzfällen auch schon mal aus der Verantwortung für unsere Helfer heraus abwägen müssen, ob wir bestimmte Hilfegesuche vermitteln können:

Eine über 90 Jahre alte Dame, die unter anderem bei mehreren Stunden- Sitzungen beim Hörgeräteakustiker und HNO- Arzt zur Anpassung eines Hörgerätes von einem unserer Helfer begleitet wurde, ist mittlerweile in der Mobilität stark eingeschränkt, so dass allein der Weg zum Auto bzw. zum Arzt mit großen Schwierigkeiten verbunden ist. Da sie trotzdem darauf besteht, von uns zum Arztbesuch gebracht zu werden und die Treppe in den ersten Stock nur unter großen Mühen mit Hilfe erklimmen kann, haben wir bereits mit dem Doktor vereinbart, dass für den Weg vom Auto in die Praxis und zurück immer erst eine Sprechstundenhilfe dazu geholt wird. Schon beim nächsten Hilfegesuch müssen wir schauen: Können wir den Transport bei fortschreitenden Einschränkungen und bei schlechter Tagesverfassung überhaupt verantworten, auch gegen-über unseren ehrenamtlichen Helfern? Die Angebote des Arztes, sie bei regelmäßigen Hausbesuchen ärztlich zu versorgen, lehnte sie bisher ab.   

Die Einladung der Freiwilligenagentur des Landratsamtes Regensburg zu Netzwerktreffen mit anderen Nachbarschaftshilfen im Landkreis, meist zweimal im Jahr, nehmen wir mit einer Abordnung aus dem Bürgerhilfe- Vorstand immer wahr. Es ist interessant, wie sich die ehrenamtliche Nachbarschaftshilfe im Landkreis entwickelt hat. Aktuell haben sich in 19 der 41 Landkreisgemeinden teils völlig unterschiedliche Formen der Nachbarschaftshilfe etabliert. Als wir 2008 den Gedanken einer solchen Hilfe für Deuerling zuerst in ganz kleinem Umfang umgesetzt haben, gab es nur in Aufhausen überhaupt ähnliche Ansätze. Und bereits da haben wir mit dem Austausch von Informationen untereinander begonnen, denn „das Rad muss ja nicht jedes Mal neu erfunden werden“, lernen aus den Fehlern anderer und das Abschauen von guten, in unserem Ort umsetzbaren Aktionen waren und sind sehr hilfreich für alle Beteiligten. Die örtlichen Gegebenheiten in den Gemeinden im Landkreis sind oft ganz unterschiedlich, so dass auch der Schwerpunkt der Hilfsangebote meist ein anderer ist. Durch das ungenügende Nahversorgungsangebot in Deuerling, die weit auseinander liegenden Ortsteile, die überwiegend nicht an den öffentlichen Nahverkehr angeschlossen sind, und fehlende Ärzte ist bei uns das größte Betätigungsfeld der Begleitdienst für Senioren. Auf der anderen Seite funktioniert in den Deuerlinger Ortsteilen jedoch die gewachsene, ursprüngliche Hilfe innerhalb der Familie und durch Nachbarn noch erfreulich gut.   

Jutta Niederquell, Schriftführerin                 Deuerling, 13. März 2015


 

Jahresrückblick 2013:

Im Jahr 2013 konnten wir kontinuierlich einen Mitgliederanstieg verzeichnen, der wohl auch mit einem weiteren Angebot, einem seit Anfang 2013 alle zwei Monate stattfindenden Deuerlinger Seniorencafe`, zusammenhängt. Dieses findet im Wechsel in den Deuerlinger Gasthäusern statt und spricht alle Deuerlinger Senioren an. Neben dem geselligen Beisammensein bei Kaffee und Kuchen hat sich dabei als fester Bestandteil eine Singstunde etabliert, die ein Senior musiklisch leitet und begleitet. Ein ganz besonderes Adventscafe` Anfang Dezember mit Punsch, Weihnachtsliedern, einer Weihnachtsgeschichte und adventlichen Vorträgen einiger Gäste ist sehr gut angekommen. Die Gastwirte verköstigen uns immer sehr zuvorkommend und kommen uns auch preislich entgegen. Dieses Cafe` wird aus freiwilligen Spenden der Gäste und der Restbetrag aus der Vereinskasse finanziert, so dass auch finanziell schlechter Gestellte teilnehmen können.

Die wöchentliche Begleitung von älteren Mitgliedern zum Seniorenclub der kath. Pfarrei im Ort und bei Fahrten zum Arzt oder Einkaufen in die Nachbargemeinden ist für die Hilfesuchenden eine große Erleichterung im Alltag, wenn die körperliche Verfassung eine selbstständige Bewältigung nicht mehr zulässt. Diese Hilfeleistungen werden auch gern gewährt, um die Angehörigen zu entlasten und unseren älteren Mitbürgern die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben im Ort zu ermöglichen. Die Vereinsamung der nicht mehr mobilen Senioren möchten wir so auffangen. 

Dank unserer zuverlässigen Helfer konnten wir auch im Jahr 2013 wieder alle an uns herangetragenen Hilfsgesuche erfüllen oder aber, wenn eine Erledigung durch die Bürgerhilfe nicht möglich war, durch Vermittlung an andere Organisationen oder Stellen helfen. Teilnahmen an Netzwerktreffen der Freiwilligenagentur des Landratsamtes Regensburg mit anderen organisierten Nachbar-schaftshilfen brachten einen interessanten Informationsaustausch.

Beim Deuerlinger Brückenfest am 10.8.2013, das alle zwei Jahre stattfindet, haben wir wieder positive Resonanz auf unserer Teilnahme mit dem bereits 2011 bewährten alkoholfreien Cocktailstand erhalten und uns als Teil des Deuerlinger Ortsgeschehens auch bei den Festvorbereitungen eingebracht. Der Bitte um Mithilfe beim jährlichen Weihnachtsmarkt in Deuerling kamen wir gerne nach.

Marlies Fischer kümmert uns schon länger um eine afrikanische Familie im Ort, unterstützen bei der Kinderbetreuung und bei der Integration. Ein nun noch aus Afrika hergezogener 16-jähriger Sohn wird unterstützt durch die Vermittlung an den örtlichen Sportverein und den Jugendtreff. Auch erste Eindrücke der deutschen Sprache werden durch die Helferin vermittelt, wobei die schon länger in Deutschland lebende Familie recht gut die Sprache beherrscht und unterstützen kann. Der Besuch eines Integrationskurses wird angestrebt.     

Ab Oktober konnten wir einer neu in den Ort gezogenen ungarischen Familie mit drei Kindern beistehen, bei zahlreichen Behördenangelegenheiten helfen, die Integration durch den Besuch örtlicher Einrichtungen wie Hort und Sportverein fördern und durch dreimal wöchentliche Deutschstunden im Hort für die beiden Älteren auch den Sprachlernprozess beschleunigen. Die Eingliederung ins Berufsleben konnte beim Mann schon umgesetzt werden, für die Frau werden gerade die Voraussetzungen geschaffen, ihr ungarisches Studium hier anerkennen zu lassen, um auch ihr den beruflichen Einstieg in Deutschland zu ermöglichen und den Lebensunterhalt für die Familie selbständig zu gewährleisten.

Dieser Fall der ungarischen Familie hat uns wieder sehr deutlich gezeigt, dass in Deuerling noch alle an einem Strang ziehen: Die volle Unterstützung der Gemeinde ist uns bei jedem Problem oder jeder Bitte sicher, Rückhalt durch die Bürgermeister und Gemeinderäte ist uns genauso gewiss wie der durch die örtlichen Vereine, Geschäftsleute und Privatpersonen, ganz zu schweigen von dem selbstlosen Einsatz unserer Helfer, ohne die die Bürgerhilfe Deuerling nicht so unbürokratisch und problemlos unsere Mitbürger unterstützen könnte.


 

 Tätigkeitsbericht 2012

Im Januar 2009 hatten wir unseren ersten Einsatz für die Bürgerhilfe Deuerling, die Fahrt eines nicht mehr mobilen Deuerlinger Senioren zum Arzt, später auch zum Einkaufen und zu Untersuchungen im Krankenhaus.

In der Zeit bis zur Vereinsgründung im März 2011 hat sich die Bürgerhilfe in Deuerling einen guten Namen gemacht, aus den erst vereinzelten Anfragen um Unterstützung ist mittlerweile eine rege Nachfrage geworden, die über unser Bürgerhilfe- Telefon in unserer Geschäftsstelle, meist von Frau Fischer, angenommen und an unsere Helfer vermittelt werden.

Auch als eingetragener Verein liegt die Hauptaufgabe in der Vermittlung der Helfer für die Beförderung von nicht mehr mobilen Deuerlingern zum Arzt, Einkaufen und zur Sparkasse, was auch auf die Gegebenheiten im Ort - kaum Einkaufsmöglichkeiten, Ärzte und eine Verteilung auf mehrere auseinanderliegende Ortsteile, teils ohne Anbindung an eine Bus- oder Bahnlinie begründet – zurückzuführen ist. Dazu kommt jedoch auch mit der fehlenden Mobilität häufig eine Vereinsamung der Senioren. Darum stieß eine Anfrage des Seniorenclubs Anfang 2012, ob wir dienstags einige Damen zu dem wöchentlichen Treffen im Pfarrhof fahren könnten, bei uns auf offene Ohren. Seitdem hat sich eine sehr nette Partnerschaft mit dem Club entwickelt und ermöglicht einigen, an den gesellschaftlich für sie so wichtigen Treffen teilnehmen zu können.  

Da sich der Unterhaltungswert bei den Senioren im Gespräch als sehr wichtig erwies, haben wir am 18. Februar 2013 den Versuch eines Seniorencafes im Gasthof Goss angesetzt, sehr nett unterstützt von Gabi Goss. Etwa 25 Teilnehmer gleich beim ersten Treffen übertrafen alle Erwartungen, Kuchen und Getränke wurden aus der Bürgerhilfe- Kasse übernommen. Einziger Programmpunkt neben dem geselligen Treffen bei Kaffee und Kuchen: Herr Knerr, Leiter einiger Sitzweil- Treffen in der Umgebung, und Frau Janssen erklärten sich gern bereit, einige altbekannte Volkslieder mit den Anwesenden anzustimmen. Die Resonanz auf dieses Treffen war durchweg positiv, so dass wir dies gern wiederholen würden. Es hat sich bereits neben der Gaststätte Goss der Landgasthof Steinerbrückl bereiterklärt, dass auch dort ein Seniorencafe abgehalten werden kann. Dort laden die Gegebenheiten bei schönem Wetter sogar zu einem „Biergartencafe“ unter freiem Himmel ein.

Die Nachfrage nach Babysittern ist bisher gering, die Teilnahme an den Babysitterkursen über das Kreisjugendamt - Voraussetzung, um von uns vermittelt zu werden - werden weiter von unserer Seite beworben. Bisher haben 3 Jugendliche daran teilgenommen. Die Kosten von 15 Euro plus Fahrtkosten zum Kurs übernimmt die Bürgerhilfe. Auch Jugendliche für gelegentliche einfache Garten –oder Hausarbeit oder auch Schülerhilfe sind wenig gefragt.

Ein bettlägeriger Senior erhält wöchentlich regelmäßig Besuch, bei dem angeregte Gespräche für beide Seiten sehr unterhaltsam sind.

Was wir als sehr positiv werten, sind Anfragen, die nicht unbedingt in unser „Angebot“ passen, jedoch den Zusammenhalt im Ort stärken und die, wenn möglich, gern vermittelt werden.

So konnte einer zugezogenen Familie im Ort mit gelegentlicher Kinderbetreuung und einer Vermittlung an „Ersatzoma und –opa“ geholfen werden. Fragen nach evtl. bekannten, zu vermietenden Wohnungen werden genauso versucht zu beantworten wie die Unterstützung bei der Suche nach einer Putzhilfe oder einer Hausaufgabenbetreuung für ein Schulkind.

Die Anfrage einer uns bekannten Lehrerin, die einem 16-jährigen Jungen aus dem Heim nach dem Schulabschluss eine Lehrstelle in Deuerling besorgen konnte, stellte sich in sehr kurzer Zeit als sehr arbeitsintensiv heraus: Wir konnten ihm ein Zimmer in Deuerling vermitteln, doch dort sowie auch im Ausbildungsbetrieb eskalierte die Situation trotz großer Unterstützung unsererseits sowie durch die Vermieterin, die Lehrerin und den Betrieb sehr schnell, so dass er innerhalb einer Woche sein Zimmer und seine Lehrstelle verlor und Deuerling wieder verließ.

Die enge Verbundenheit zu unserem Ort spiegelt sich auch in der Beteiligung am Deuerlinger Brückenfest 2013 wider, zu dem wir uns, wie schon 2011, mit einer alkoholfreien Cocktailbar angemeldet haben. Dazu haben sich schon mehrere Helfer als Unterstützung angeboten.

Dass unsere Arbeit hier im Ort mittlerweile respektiert wird, zeigen uns die großzügigen Spenden von Vereinen, Organisationen oder auch einzelnen Bürgern. Dieses Geld wird auch wieder für die Deuerlinger Verwendung finden.